KÄTHE LOEWENTHAL

Malerin, *1878 + 1942

Tochter eines jüdischen Augenarztes und Universitätsprofessors. 1886 entsteht ihre erste Zeichnung, die auf ihre künstlerische Begabung hinweist. 1889 - 1891 lebt sie in Bern bei einer protestantischen Pfarrersfamilie. Die Künstlerin läßt sich taufen und konfirmieren. 1895 unmittelbar nach Schulschluß Studium bei Ferdinand Hodler in Bern. Während einer Parisreise Kontakt zu Leo von König. 1902 Studium bei Leo von König in Berlin. Es entstehen Akte, Tierstudien, Portraits. Ab 1905 Atelier in München, freischaffend tätig. Reisen ins Berner Oberland. 1912-1933 jährlicher Aufenthalt auf der Insel Hiddensee, hier entstehen Seestücke, Meer- und Küstenlandschaften. Ab 1914 ansässig in Stuttgart, zunächst Tätigkeit bei Adolf Hölzel, dann bei Robert Poetzelberger, dem damaligen Direktor der Kunstakademie Stuttgart. Seit 1933 Verfolgung durch die Nationalsozialisten, Malverbot. 1935 letzte Reise nach Grindelwald im Berner Oberland. 1942 Deportation ins Lager Izbica/Polen, dort von den Nationalsozialisten ermordet.

Zum Andenken an diese Künstlerin haben wir unsere Zuchtstätte benannt.

Wir danken ganz besonders dem Geschäftsführer des Fördervereins "Lebenswerk Käthe Loewenthal e.V." Herrn Prof. Dr. Wolf Ritschler für die freundliche Unterstützung.












„Es ist die Gestaltung
Das Geschenk göttlicher Leidenschaft
Die Übertragung der Verwaltung
Von Gottes Schöpfungsakt
Auf Menschenkraft
In Künstlerschaft.“

Käthe Loewenthal